Study sheet for early years educator training · Communication / German

Early years educator training flashcard: Active and respectful listening

Active listening combines attention, paraphrasing, cautiously naming feelings and open questions. Non-judgemental acceptance strengthens relationships and self-efficacy.

Thinking support

Listen, reflect, name the feeling and avoid judgement.

Key professional terms

Kongruenz

Restating in your own words

Empathie

Understanding another person’s experience

bedingungsfreie Wertschätzung

Experiencing one’s own effectiveness

Paraphrasieren

die inhaltliche Aussage mit eigenen Worten wiedergeben

Verbalisieren

wahrgenommene Gefühle vorsichtig in Worte fassen

Spiegeln

Inhalt, Gedanken oder Gefühle zurückgeben und das Verständnis überprüfen

Lernzettel

Drei Komponenten und Wirkungsebenen

Die drei Komponenten werden in ihrer Intensität und Kombination flexibel eingesetzt: erst Aufmerksamkeit non- und paraverbal zeigen, dann Inhalt paraphrasieren und schließlich emotionale Inhalte vorsichtig verbalisieren.

1 · Non- und paraverbale Elemente

zugewandte Haltung, angemessener Blickkontakt, Nicken, Pausen sowie Laute wie ‚mhm‘ signalisieren ungeteilte Aufmerksamkeit auf der Beziehungsebene

2 · Paraphrasieren

Kernaussagen werden kurz in eigenen Worten zusammengefasst; das Kind kann ergänzen, korrigieren und weiter erzählen

3 · Emotionale Inhalte verbalisieren

nicht ausgesprochene Gefühle werden vorsichtig als Eindruck oder Vermutung gespiegelt, nicht als sichere Diagnose

Lernzettel

Sieben Techniken

Die Techniken werden passend eingesetzt. Zu viele Fragen oder mechanische Wiederholungen können ein Gespräch ebenfalls blockieren.

Unklares klären

mehrdeutige Zeitpunkte, Personen oder Aussagen präzisieren

Paraphrasieren

die Aussage mit eigenen Worten wiedergeben

Verbalisieren

Gefühle vorsichtig benennen: ‚Du wirkst enttäuscht – stimmt das?‘

Nachfragen

das Verständnis in Frageform überprüfen

Zusammenfassen

mehrere Aussagen auf die wesentlichen Punkte verdichten

Abwägen

klären, welcher Teil für die Person besonders bedeutsam ist

Weiterführen

mit offenen Einladungen wie ‚Und dann?‘ zum Weitererzählen ermutigen

Lernzettel

Wirkung und Grenzen

Aktives Zuhören kann Vertrauen aufbauen, Missverständnisse verringern, Selbstklärung fördern und Kinder beim Erkennen und Regulieren eigener Gefühle unterstützen. Es bedeutet weder Zustimmung noch automatische Problemlösung.

Emotionale Kompetenz

wenn Gefühle wahrgenommen und benannt werden, kann das Kind sie besser unterscheiden, reflektieren und zunehmend regulieren

Verstehen statt vorschnell lösen

keine sofortigen Ratschläge, Beruhigungen oder eigenen Geschichten überstülpen

Vermutung prüfen

Gefühle und Bedürfnisse nicht diagnostizieren, sondern offen spiegeln

Grenzen bleiben möglich

ein Gefühl kann anerkannt und gefährdendes Verhalten gleichzeitig gestoppt werden

Example from early years practice

“You are sad because you want to join in. Have I understood you correctly?”

Memory sentence

„Understand first, then respond.“

Last professionally reviewed: 4 September 2026